Im Jahr 2026 wird dieser Tag zum ersten Mal begangen.
Der Tag der Auslandsdeutschen ist eine neue internationale Initiative, die deutschsprachige Gemeinschaften außerhalb Deutschlands und der anderen deutschsprachigen Länder sichtbarer machen möchte.
Die Initiative steht im Zusammenhang mit dem internationalen Mediennetzwerk Internationale Medienhilfe (IMH) und knüpft an die amerikanische Tradition des German-American Day an, der ebenfalls am 6. Oktober begangen wird.
Doch die Geschichte der Deutschen im Ausland reicht viel weiter. Über Jahrhunderte entstanden deutschsprachige Gemeinschaften in Nord- und Südamerika, Afrika, Australien, Osteuropa und natürlich auch im Baltikum.
Für Lettland hat dieses Thema eine besondere Bedeutung. Die Geschichte der Deutschbalten war über viele Generationen mit unseren Städten, unserer Architektur, Bildung, Presse, Kultur und dem gesellschaftlichen Leben verbunden.
Heute verbindet die deutsche Sprache Menschen auf neue Weise — durch Kulturvereine, Sprachstammtische, Projekte, Medien, Reisen und internationale Begegnungen.
In einem anderen Land zu leben bedeutet nicht, die eigene Kultur zu vergessen. Manchmal erkennt man gerade in der Ferne besonders deutlich, was man bewahren und an die nächste Generation weitergeben möchte.
Was hilft Ihrer Meinung nach dabei, Sprache und Kultur fern von der historischen Heimat lebendig zu halten?